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„Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort.
Hier können wir einander begegnen.“
Rumi, persischer Dichter
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YOGA-STILE
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Namaste und herzlich willkommen

auf den Seiten des Yoga Zentrum Minden

Schön, dass du hier bist! Mein Name ist Maren Kemme und wenn du schon immer mal Yoga ausprobieren, oder deine Praxis vertiefen willst, bist du hier genau richtig. Regelmäßiges Yoga-Üben führt dich in die Stille deines Selbst und dabei zu einem gesunden, kräftigen, flexiblen Körper, klaren Gedanken und Emotionen sowie einer heiteren inneren Gelassenheit, mit der du fest in der Welt stehst.

Namaste ist eine Grußformel und -geste, bei der die Hände zusammengefaltet vor die Brust gelegt werden. Die wörtliche Übersetzung stammt aus dem indischen Sanskrit: náma bedeutet „Verbeugung“ und -aste „zu dir“. Im tieferen Sinn bedeutet es: „Ich ehre dein Sein. Ich verneige mich vor dem Licht, das in dir scheint. Ich schätze die Wahrheit und Liebe, die wir teilen. Wir sind eins.“

Acht wöchentliche Kurse. Ein vielfältiges Programm.

Das Yoga Zentrum Minden befindet sich in den bisherigen, frisch renovierten Räumen des Buddhistischen Zentrums. Hier, in der Obermarktstraße 23, erwartet dich auf wunderschönen 100 Quadratmetern behutsames, ganzheitlich ausgewogenes sowie nachhaltig wirksames Yoga.

Im Yoga Zentrum Minden findest du wöchentliche, offene Kurse und Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene – in fundiertem Yoga und fein abgestimmter Auswahl: ausgleichendes Hatha Yoga, tiefenentspannendes Restorative Yoga, vitalisierendes Vinyasa Flow Yoga und meditatives Yin Yoga.

Ich berate dich gerne, welcher Kurs dir am meisten Freude bereiten wird. Nähere Informationen dazu findest du auch bei Yoga-Stile und im Kursplan.

Hast du Fragen, möchtest du dich anmelden oder einen Termin für eine kostenlose Probestunde vereinbaren? Ruf mich an oder schreib mir eine E-Mail – ich freue mich auf dich!

Aktuelles

Weihnachts-Workshop
"Winter-Relax"

Auch in diesem Jahr findet mein beliebter und schon Tradition gewordener Weihnachts-Workshop statt. Mein „Winter-Relax“ aus Yin Yoga, Hatha Yoga und Restorative Yoga lässt dich zur Ruhe kommen und tief entspannen, Kraft tanken und dein Herz sich öffnen.

Gönn dir diese Wohltat!

Samstag, 21.12.2019 von 15:00 – 18:00 Uhr
Preis: 39,- €, Anmeldung erbeten bis 14.12.2019

Gastlehrer-Workshop
mit Dharmapriya

Ich freue mich, mit Dharmapriya aus Berlin einen meiner Herzenslehrer im Yoga Zentrum Minden begrüßen zu dürfen! Dharmapriya übt und unterrichtet seit über 45 Jahren weltweit Iyengar-Yoga. Sein Unterricht ist freundlich fordernd und geprägt von weisem Mitgefühl und feinem Humor.

Sei dabei!

Sonntag, 12.01.2020 von 10:00 – 15:30 Uhr
Preis: 70,- €, Anmeldung erbeten bis 06.01.2020

Unterricht

Jeder Mensch kann Yoga üben.

Unterricht im Yoga Zentrum Minden

Der Unterricht erfolgt durch mich, Maren Kemme, in kleinen und größeren Gruppen oder als Einzelunterricht. Ich ehre die Yoga-Tradition. Gleichzeitig bin ich offen im Geist und achtsam für meine eigenen Erfahrungen. Für mich geht es im Yoga nicht mehr darum, meinem Körper eine feste Struktur von außen zu geben, sondern darum, meine eigene anatomische Realität zu nutzen, um meine innere Weisheit freizusetzen.

Dein Wohlbefinden während und nach dem Yoga liegt mir sehr am Herzen. Unter Berücksichtigung deines individuellen Körpers führe ich dich auf sichere und gesunde Weise durch die Stunden. Gemeinsam lassen wir deinen Körper lächeln. Die Yogahaltungen (Asanas) dehnen, kräftigen und entspannen dabei deine Muskeln. Sie entlasten deine Gelenke und verbessern Körperwahrnehmung und -haltung.

Sie beleben deine inneren Organe, öffnen deine Energiekanäle, beruhigen deine Nerven und deinen Geist. Atemübungen (Pranayama) und Meditation vertiefen die Wirkung.

Wir beginnen die Stunden mit einer kurzen Einstimmung, um eine innere Haltung von Achtsamkeit zu kultivieren. Damit führe ich dich durch sehr sorgfältig abgestimmte, klar strukturierte und aufeinander aufbauende Asana-Sequenzen. Auf eventuelle Rücken-, Schulter-, Nacken-, Knie- oder andere Probleme gehe ich individuell ein.

Die Türen sind jeweils eine halbe Stunde vor Unterrichts-Beginn und nach Unterrichts-Ende geöffnet. So kannst du ganz in Ruhe und in entspannter Atmosphäre bei leckerem Tee und in guter Gesellschaft deiner Yoga-Auszeit mehr Raum geben.

Über mich

„Der beginnende Schüler hält sich an der Lehre fest.
Der Mittelschüler hält sich an der Praxis fest.
Der fortgeschrittene Schüler erkennt das Festhalten
und lässt los.“

Judith Hanson Lasater

Maren Kemme – Yoga-Lehrerin

Ich liebe Yoga. Seit über 20 Jahren jeden Tag ein bisschen mehr.

Noch sehr genau kann ich mich daran erinnern, wie ich nach meiner ersten Yoga-Stunde die Obermarktstraße in Minden hinunter ging. Ich fühlte mich niemals zuvor in meinem Leben so leicht und frei, lebendig, präsent, bei mir und in mir selbst ruhend. Seitdem lässt mich Yoga, und was es mit mir macht, nicht mehr los.

Aus meiner geplanten Weltreise wurde eine Studienreise durch Sri Lanka, Indien und Nepal zu den Wurzeln des Yoga. In einem Ashram auf Sri Lanka kam die Eingebung: Ich widme mein Leben dem Yoga. Mein innigster Wunsch ist, tiefer in dieses segensreiche Geschenk einzutauchen, es für viel mehr Menschen erfahrbar zu machen und weiterzugeben.

Von allen, bis dahin kennengelernten, Stilen hatte mich Iyengar-Yoga am meisten überzeugt. So absolvierte ich die fundierte dreijährige Iyengar-Yogalehrer-Ausbildung an den renommierten Iyengar-Yoga-Instituten in Amsterdam und Berlin.

2009 wagte ich in Minden den Schritt in die Selbstständigkeit als hauptberufliche Yogalehrerin. Dort, wo für mich alles anfing: In der Obermarktstraße 23 befindet sich heute mein Yoga Zentrum Minden. Ich habe diesen Schritt nie bereut. Es erfüllt mich und macht mich frei, immer tiefer in den endlosen Ozean des Yoga einzutauchen. Ich bin glücklich, diese Art des körperlichen, geistigen und seelischen Trainings mit anderen teilen und davon leben zu dürfen.

Iyengar-Yoga mit Einflüssen

An der Iyengar-Methode schätze ich besonders die Achtsamkeit beim Ausrichten des Körpers sowie die hohe Kunst der Sequenz, der geschickten Reihenfolge der Haltungen in einer Übungseinheit. Ich halte jedoch nicht blind an der Überlieferung fest, sondern lasse mein Yoga lebendig sein. Ich bilde mich weiter, probiere Neues aus, werfe Altes über Bord und bleibe Überzeugendem treu. Es geht für mich heute nicht mehr darum, uns eine Struktur von außen zu geben, sondern darum, unsere eigene anatomische Realität zu nutzen, um unsere innere Weisheit freizusetzen.

Mein Übungsweg besteht mittlerweile aus Iyengar-inspiriertem Hatha Yoga, einschließlich Restorative Yoga, Yin Yoga und Vinyasa Flow Yoga – immer in Verbindung mit funktioneller Anatomie, Kinesiologie, Achtsamkeit, Meditation und Ayurveda. Jeder dieser Zweige hat seine eigene Schönheit und kann für sich alleine stehen (und praktiziert werden). Im Verbund harmonieren sie als ein sich perfekt ergänzender Strauß – der mein Yoga in Minden einzigartig macht.

 

Ein gemeinsamer Weg

Zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer sind meine Weggefährten. Alle haben mich etwas gelehrt, wofür ich dankbar bin. Mein tiefster Dank und Respekt gilt: meiner Lehrerin der ersten Stunde und bis heute, Prasadavati aus Minden. Dharmapriya aus Berlin. Judith Hanson Lasater aus Kalifornien. Lizzie Lasater aus Salzburg. Mary Richards aus Oregon. Sie alle lehren mich die absolute Wichtigkeit des inneren Lehrers, Wertschätzung für mich selbst und meinen individuellen Körper sowie für alle anderen – und den gemeinsamen Weg in gegenseitigem Respekt zu gehen, mit Achtsamkeit, Mitgefühl, Weisheit und Liebe.

 

Kurz - Vita

  • 1998: Erste Yoga-Stunde
  • 1999 – 2000: Reise durch Sri Lanka, Indien und Nepal. Studium verschiedener Yoga-Methoden.
  • 2004 – 2005: Yogalehrer-Ausbildung am Iyengar Yoga Institut Amsterdam
  • 2005 – 2007: Yogalehrer-Ausbildung am Iyengar Yoga Institut Berlin
  • Seit 2005: Leitung eigener Yoga-Kurse
  • Seit 1998: Kontinuierlich Unterricht, Aus- und Weiterbildung in Hatha Yoga nach der Iyengar-Methode, Restorative Yoga, Yin Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Funktionelle Anatomie, Kinesiologie, Ayurveda, Achtsamkeitsmeditation nach John Kabat-Zinn u.a.

Yoga-Stile

Dein Körper. Dein Tempo. dein Yoga.

Yoga-Stile – und welcher passt am besten zu dir?

Alle Praktiken des Yoga fördern unsere Selbstreflexion. Selbstreflexion ist immer im gegenwärtigen Moment. Im gegenwärtigen Moment achten wir auf unseren Körper und darauf, was er braucht. Wir achten auf den Atem und wie er uns unseren emotionalen Zustand offenbart. Wir achten auf die Unruhen unseres Geistes und wie wir ihnen und uns selbst mitfühlend begegnen können.

Im Zustand des Yoga erkennen wir unser wahres Selbst. Wir erinnern uns daran, dass wir mit der ganzen universellen Existenz verbunden sind. Alle Praktiken des Yoga sind mit diesem tiefen Verständnis, diesem tiefen Wissen, mit dieser tiefen Erkenntnis verbunden. Der bekannteste Teil aller Yogapraktiken ist Asana (Körperhaltung), der Hatha Yoga.

Das Besondere an meinem Unterricht

Mein Yoga lehrt dich, natürliche und gesunde, kinesiologische und anatomisch funktionelle Bewegungen in deinen individuellen Körper (zurück) zu bringen. Das Ziel ist nicht, deinen Körper dazu zu bringen, in eine von außen bestimmte Haltung zu kommen. Das Ziel ist, dass dir die natürliche Bewegung deiner beteiligten Gelenke sowie die natürliche Aktivität deiner beteiligten Muskeln dabei helfen, von innen her die Haltung einzunehmen, die für den Moment genau die richtige für dich ist. Es geht darum, deine ureigene anatomische Realität zu nutzen, um deine innere Weisheit freizusetzen.

 

Mein Yoga ist absolut ganzheitlich. Es soll sowohl die Muskeln, Knochen und das Bindegewebe unseres Körpers bewegen und stärken als auch die Organfunktionen, den Atem, den Geist und die Energie harmonisch zum Fließen bringen. Mein Unterricht folgt dabei den energetischen Prinzipien des Ayurveda. Wenn wir mit Ayurveda beispielsweise unser inneres Feuer hüten, gleichen wir unter anderem die energetischen Qualitäten der jeweiligen Jahreszeit für uns aus. So integriere ich zum Beispiel im Winter in meine Hatha Yoga-Stunden kurze Vinyasa Flow-Übungen, die unser inneres Feuer schüren und uns wärmen. Mit den unterschiedlichen Yoga-Stilen werden lediglich unterschiedliche Schwerpunkte beim Üben gesetzt.

Yoga-Stile – welcher ist für dich empfehlenswert?

In der heutigen Yoga-Welt gibt es viele verschiedene Yoga-Stile. Die vier beliebtesten schätze und übe auch ich am meisten. Ich lade dich herzlich ein, sie gemeinsam mit mir zu erlernen, zu erforschen, zu genießen und ihnen Zeit und Raum zu geben, für dich zu wirken.

Wenn du Fragen zu den einzelnen Yoga-Stilen hast oder dir zum Passenden unsicher bist, sprich mich gerne an!

Dynamische Yoga-Stile

Hatha Yoga

Unter Hatha Yoga versteht man allgemein die körperliche Praxis des Yoga. Das unterscheidet es von geistigen Praktiken wie Meditation oder der Yoga-Philosopie. Hatha Yoga ist das Praktizieren von Yogahaltungen beziehungsweise Asanas. In diesem Sinne sind alle meine Angebote Hatha Yoga, weil sie das Üben von Asanas beinhalten.

Unter Hatha Yoga ist gleichzeitig ein eigenständiger Yoga-Stil zu verstehen. Manchmal wird Hatha Yoga als sanftere und statischere Yoga-Form beschrieben. Damit ist gemeint, dass in den Klassen meist keine „Flows“, also keine dynamischen Bewegungen wie im Vinyasa, vorkommen. Im Hatha Yoga werden die Stellungen länger gehalten und weisen gleichzeitig eine hohe, nach innen gerichtete, Dynamik auf. Hatha Yoga ist daher ideal, um mit Yoga zu beginnen. Du nimmst die Stellungen lange genug ein, um dich ruhig und bewusst darin zurechtzufinden und auszurichten. So bist du besser in der Lage, deine Empfindungen und die subtilen Energien in deinem Körper wahrzunehmen. Hatha Yoga kann auch eine anspruchsvolle Form der Praxis sein, von der alle profitieren können.

Der weltweit bekannte indische Yogi Iyengar, in dessen Hatha-Yoga-Methode ich ausgebildet bin, entwickelte einen kraftvollen Übungsansatz, der eine genaue Körperausrichtung sowie eine nach innen gerichtete Dynamik der von außen statisch wirkenden Asanas aufweist. Durch detaillierte Instruktionen, individuelle Korrekturen und den Einsatz der von Iyengar entwickelten Yoga-Hilfsmittel (Polster, Gurte, Blöcke etc.) werden die Körper- und Organausrichtung sowie der Energiefluss optimiert. Das ermöglicht ein bequemeres und längeres Verweilen in den Asanas, welches zu erhöhter Achtsamkeit führt. In meinem Unterricht lernst du alle grundlegenden Asanas des Hatha Yoga kennen und sie gesund und anatomisch funktionell auszuführen.

Die Asanas (Körperhaltungen) dehnen, kräftigen und entspannen die Muskeln, beleben die inneren Organe, öffnen Energiekanäle und beruhigen Nerven und Geist. Pranayama (Atemübungen) und Meditation (Konzentration) vertiefen die Wirkung. Ich führe dich stets durch sehr sorgfältig abgestimmte, klar strukturierte und aufeinander aufbauende Asana-Sequenzen.

Vinyasa Flow Yoga

Das Wort Vinyasa aus dem Sanskrit hat mehrere Bedeutungen. Frei übersetzt heißt es „auf eine bestimmte Weise platzieren“. Im Kontext der modernen Yoga-Welt meint Vinyasa den Flow im Yoga; wenn du deinen Atem mit deiner Bewegung verbindest. Dabei fügen wir die Posen zu einer fließenden Sequenz zusammen, fast wie ein Tanz.

Die Bezeichnung „Vinyasa“ beschreibt zudem eine bestimmte Sequenz von Yogahaltungen (Hund mit gesenktem Kopf, hohes Brett, tiefes Brett, Hund mit gehobenem Kopf, Hund mit gesenktem Kopf) als wiederkehrende Übergangs-Sequenz zwischen anderen Haltungen. Dieses Vinyasa ist für Anfänger oft der herausforderndste Teil einer Vinyasa Flow Yoga-Stunde. Daher ist Vinyasa Flow Yoga besser geeignet für Menschen, die bereits etwas Yoga-Erfahrung haben.

Wenn du von Haltung zu Haltung fließt, hast du nicht viel Zeit, um dich genauer darin auszurichten und es ist von Vorteil, wenn du mit den geläufigsten Yoga-Haltungen bereits vertraut bist. Vinyasa Flow Yoga hat eine ganz wunderbare tänzerische Qualität und viele Vorteile. Es ist ein großartiges Ganzkörpertraining, welches dich durch die dynamischen Bewegungen ins Schwitzen bringt. Gleichzeitig wirkt es beruhigend, da es durch die rhythmischen Bewegungen und die spezielle Ujjayi-Atmung sehr meditativ ist. Mit Vinyasa Flow Yoga erhöhst du deine Kraft und verbesserst deine Beweglichkeit und Ausdauer. Du steigerst deine Konzentrationsfähigkeit und geistige Klarheit.

Während du deinen Atem und deine Bewegungen miteinander verbindest, lässt du die Übergänge von Haltung zu Haltung so anmutig wie möglich sein, was nebenbei auch deine Koordination verbessert.

Passivere Yoga-Stile

Yin Yoga

Yin Yoga ist ruhiges und tiefes Dehnen über einen langen Zeitraum – in die Dehnung hinein atmen und innerlich ganz mit der Dehnung sein. Manchmal wird diese Form auch Deep Stretch Yoga genannt. Wahrscheinlich hast du schon einmal von den daoistischen Konzepten „Yin und Yang“ gehört, die gegensätzlichen energetischen Prinzipien. Yang steht für deine maskuline und aktive Energie und Yin für deine feminine und passive Energie, um es vereinfacht auszudrücken.

Im Yin Yoga bist du in dem Sinne passiv, dass du ausschließlich sitzende und liegende Haltungen ausführst, die bei Bedarf durch Hilfsmittel unterstützt werden. Die Asanas werden lange gehalten, meistens drei bis fünf Minuten, also sehr viel länger als z.B. in einer Vinyasa Flow Yoga-Stunde. Im Yin Yoga dehnen wir sanft und sicher unsere Faszien beziehungsweise unser Bindegewebe, vor allem das die Gelenke umgebende. Wenn wir unser Bindegewebe moderat und über einen längeren Zeitraum dehnen, reagiert der Körper, indem er es elastischer und kräftiger werden lässt. Außerdem werden die Meridiane, ähnlich wie bei der Akupunktur, stimuliert.

Wenn du Bilder von Yin-Yoga siehst, denkst du vielleicht, der- oder diejenige würde dabei nichts Anspruchsvolles tun. Doch die speziellen Yin Yoga-Haltungen können sehr intensiv sein. Das Empfinden von leichten Unannehmlichkeiten ist Teil der Praxis des Yin Yoga – niemals jedoch Schmerz, denn den gilt es in jeder Yoga-Praxis zu vermeiden. Diesen Empfindungen begegnen wir mit der Praxis der Achtsamkeit. Schon Buddha sagte: „Wenn Achtsamkeit etwas Unangenehmes berührt, wandelt sie es um und heilt es. Wenn Achtsamkeit etwas Angenehmes berührt, bringt sie dessen vollen Glanz zum Strahlen.“

Diese Empfindungen sind der Grund dafür, dass sich deine Beweglichkeit durch Yin Yoga stark erhöht. Durch sie unterscheidet sich Yin Yoga auch im Wesentlichen von dem anderen passiven Yoga-Stil, dem Restorative Yoga.

Restorative Yoga

Yin Yoga und Restorative Yoga werden oft verwechselt, denn von außen betrachtet wirken sie sehr ähnlich. Beide Stile werden im Sitzen oder Liegen auf dem Boden geübt, die Stellungen werden lange gehalten und es werden viele Hilfsmittel benutzt.

Tatsächlich sind jedoch der Ansatz und die Wirkung der beiden Stile sehr unterschiedlich. In den meisten Restorative Yoga-Stunden werden nur fünf oder sechs unterschiedliche Stellungen geübt. In den sitzenden Haltungen bleibst du ungefähr fünf Minuten und in den meisten liegenden Haltungen zehn Minuten oder länger. Der Körper ist dabei vollkommen gehalten, getragen und gestützt.

Du benutzt immer ausreichend Hilfsmittel, um die Stellung optimal an deinen Körper anzupassen und ihn wirklich bestmöglich zu unterstützen. Das ermöglicht erst das lange Halten, welches immer absolut bequem sein soll. Es braucht eine Weile, bis der Körper die Unterstützung vollständig annimmt, sich in die Haltung hinein entspannt und in der Tiefe loslässt. Manchmal wirst du dabei eine leichte Dehnung spüren, doch Dehnen ist nicht dein Ziel.

Das Ziel ist das Öffnen und Beruhigen und in deiner wahren Natur zu ruhen, um so Gesundheit und Entspannung zu fördern. Restorative Yoga erfordert weit weniger Mühe als Yin Yoga. Der Sinn ist, wirklich tief zu entspannen und vollständig loszulassen, um so Gleichgewicht in einen angespannten Körper und einen gestressten Geist zurück zu bringen. Restorative Yoga kann ein äußerst hilfreiches Gegenmittel bei Stress und Anspannung sein.

Es ist eine wunderbar heilsame Praxis für viele Menschen, da es uns wie keine andere Praxis Entspannung auf tiefster Ebene schenkt. Für einige Menschen kann Restorative Yoga dennoch sehr herausfordernd sein; nicht unbedingt für ihren Körper, sondern für ihren Geist. Ruhig zu sein kann Angst machen. Unsere gewohnten Gedanken, Gefühle und Reaktionen treten in den Vordergrund und es gibt keine Ablenkung wie Bewegung oder Unterhaltung. Die innere Haltung von Achtsamkeit lehrt uns dann immer wieder, mit dem zu sein, was gerade ist – angenehm oder unangenehm – und unsere Reaktionen darauf wertfrei zu beobachten.

Mit allem zu sein, was ist, das lehrt uns letztendlich jedes achtsam ausgeführte Yoga. Die unterschiedlichen Stile tun es auf unterschiedliche Weise. Sowohl Yin Yoga als auch Restorative Yoga kann für alle Yoga-Praktizierenden sehr unterstützend sein. Es ist dabei unerheblich, ob du Anfänger oder Geübter bist. Yoga allgemein und die passiveren Stile im Besonderen schenken uns die Möglichkeit, zu entschleunigen und ruhiger zu werden. Das ist meiner Meinung nach genau das, was wir alle brauchen in unserer schnelllebigen Welt.

Kursplan

„Wohin kommt man durch Yoga? Man hat sich von sich selbst entfernt und Yoga bringt einen zurück zu sich selbst.
Das ist alles.“

Desikachar

Und so funktionert der Kursplan-Kalender:
Finde deinen passenden Kurs, indem du dich durch die Wochen im Kalender klickst. Gefällt dir ein Kurs, klick auf den Termin. Es öffnet sich eine kleine Box mit der Kursbeschreibung. Perfekt für Vergessliche: Lad dir den Termin einfach für deinen Kalender runter. Wenn du Fragen hast, ruf mich gern an!

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Kontakt

Parken

Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe – nur wenige Gehminuten entfernt sind z.B.: Königswall, Weingarten, Dreiecksplatz, Martini-Kirchhof, Parkhaus Hagemeyer, Rathaus-Tiefgarage oder Alte Regierung.

In den Abendstunden finden sich regelmäßig Park-Gemeinschaften, um gemeinsam zum Auto zurückzugehen.

Öffnungszeiten

Montag
17:00 – 21:30 Uhr

Dienstag
15:30 – 18:00 Uhr

Mittwoch
16:00 – 18:30 Uhr

Donnerstag
16:30 – 21:00 Uhr

Freitag
16:00 – 20:30 Uhr